Gaetano Lo Presti: Neues Buch stellt KI ins Zentrum des Contemporary Marketing
Der Begründer des Contemporary Marketing veröffentlicht «Artificial Intelligence in Contemporary Marketing» weltweit. Seine These: KI soll das menschliche Urteil schärfen, nicht ersetzen.

Der Ökonom und Stratege Dr. Gaetano Lo Presti, PhD, Begründer des Contemporary Marketing, veröffentlicht heute weltweit sein neues Buch «Artificial Intelligence in Contemporary Marketing». Das Erscheinen am Donnerstag, 22. Oktober, fällt in eine Zeit, in der Unternehmen in der Schweiz und im Ausland massiv in künstliche Intelligenz investieren – oft ohne genau zu wissen, was die Technologie für sie eigentlich leisten soll.
Das Buch folgt auf «Contemporary Marketing: AI, Data Analysis, Neuroscience», das zum Amazon-UK-Bestseller wurde. Während das erste Werk die Methode als Ganzes darlegte, konzentriert sich der neue Titel auf eine ihrer drei Säulen: die künstliche Intelligenz. Der Ausgangspunkt ist bewusst nüchtern. Zugang zu KI zu haben, so Lo Presti, heisst noch lange nicht, sie auch strategisch einsetzen zu können.
Eine Methode auf drei Säulen
Contemporary Marketing, der von Lo Presti entwickelte Ansatz, als dessen Vater er gilt, versteht Marketing als messbare Disziplin und nicht als Meinungssache. Die Methode verbindet künstliche Intelligenz, Datenanalyse und Neurowissenschaften, um zu verstehen, wie sich Märkte und Konsumentinnen und Konsumenten tatsächlich verhalten – und um ihre Reaktionen vorherzusehen, bevor ein Budget gesprochen wird.
Lo Presti verfügt über einen PhD in Marketing, einen MBA, einen MSc in Marketing, einen BSc in Volkswirtschaft und einen BA (Hons) in internationalen Studien. Er leitet das Beratungsunternehmen Lo Presti – Business & Marketing Strategies sowie das Lo Presti Institute of Research, Technology and Innovation.
Seine Arbeit reicht weit in die Schweiz hinein. Lo Presti berät grosse Schweizer Unternehmen und Behörden in Fragen der Strategie, der Daten und des Einsatzes künstlicher Intelligenz. Während der Covid-19-Pandemie war er strategischer Berater von Regierungen und Pharmaunternehmen bei Impfkampagnen. Dabei befasste er sich mit einer der schwierigsten Kommunikationsaufgaben jener Zeit: dem Kampf gegen Falschinformationen und gegen die Argumente der Impfgegner.
Warum Daten allein noch keine Intelligenz sind
Das Buch stellt Fragen, die viele Führungskräfte kennen dürften. Weshalb kann ein Unternehmen über riesige Mengen an Kundendaten verfügen und seinen Markt trotzdem falsch einschätzen? Warum ist Automatisierung nicht automatisch künstliche Intelligenz? Wie gelangt ein Unternehmen von der Frage, was gestern geschah, zur Prognose, was morgen geschehen könnte? Und wo soll KI entscheiden – und wo muss das menschliche Urteil die Kontrolle behalten?

Um diese Fragen zu beantworten, führt Lo Presti von den grundlegenden Technologien – maschinelles Lernen, Verarbeitung natürlicher Sprache, generative KI und Computer Vision – zu ihrer konkreten Anwendung im Marketing: Marktforschung und Konsumentenwissen, prädiktive Analysen, Personalisierung, Kundenerlebnis, Content-Erstellung, Empfehlungssysteme, Kampagnensteuerung und Erfolgsmessung. Ausdrücklich ist das Buch keine Sammlung von Tools, Prompts oder kurzlebigen Trends. Sein eigentliches Thema ist die Intelligenz.
Das menschliche Urteil behält das letzte Wort
Ein Grundsatz zieht sich durch alle Kapitel: Künstliche Intelligenz soll die menschliche Intelligenz stärken, nicht ersetzen. Algorithmen können analysieren, Modelle können vorhersagen, Maschinen können Inhalte erzeugen. Keines dieser Systeme kann jedoch entscheiden, wofür ein Unternehmen stehen soll, welche Beziehungen es schützen muss oder welche ethischen Grenzen es nicht überschreiten darf. Diese Verantwortung, so Lo Presti, bleibt beim Menschen.
Entsprechend viel Raum widmet der Autor den Risiken, die mit leistungsfähigerer KI wachsen: Datenschutz, Verzerrungen und Diskriminierung, Transparenz, geistiges Eigentum, synthetische Täuschung, Verantwortlichkeit und die Governance einer verantwortungsvollen KI.
Ein aktuelles Thema für Schweizer Unternehmen
Für die Schweiz ist das Thema alles andere als abstrakt. Schweizer Firmen, vom grossen Exporteur bis zum KMU, setzen KI im Kundendienst, im Verkauf und in der Kommunikation ein. Sie tun dies unter dem revidierten Datenschutzgesetz, das seit September 2023 in Kraft ist, und zunehmend unter dem KI-Gesetz der Europäischen Union, sobald sie Kundschaft in der EU bedienen. Transparenz, Datenqualität und Verantwortlichkeit – Themen, die das Buch ausführlich behandelt – sind damit Alltagsfragen für Marketingabteilungen in Zürich, Genf, Basel und Lugano.
Das Buch richtet sich an mehrere Zielgruppen. Marketingfachleute sollen über die Intuition hinausgehen, Unternehmerinnen und Unternehmer die Chancen erkennen, die in ihren eigenen Daten verborgen liegen, und Führungskräfte verstehen, was KI tatsächlich leisten kann, bevor sie in Systeme investieren, die mehr versprechen, als sie halten. Studierenden und Forschenden bietet es einen Rahmen, um zu untersuchen, wie künstliche Intelligenz das Marketing verändert.
Was die Veröffentlichung bedeutet
Mit «Artificial Intelligence in Contemporary Marketing» erweitert Lo Presti ein Werk, das das Marketing auf eine wissenschaftlichere Grundlage stellen will. Die Schlussfolgerung des Buches ist ebenso einfach wie anspruchsvoll: Die Technologie ist bereits da – den Unterschied im Wettbewerb macht das Verständnis, wie man sie nutzt.
«Artificial Intelligence in Contemporary Marketing» von Dr. Gaetano Lo Presti, PhD, ist ab dem 22. Oktober 2026 weltweit erhältlich.
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